Stephan Konrad Niederwieser

Ich bin 1962 als neuntes Kind meiner Mutter geboren. Sie war spirituelle Lehrerin, mein Vater Diplomingenieur. Damit vereine ich die Gene zweier Menschen in mir, deren Weltanschauungen unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Obwohl ich glaubte, alles mögliche werden zu wollen (Kapitän auf Hoher See, IT-Programmierer, Schauspieler), kreiste meine Neugier immer um den Menschen und wie er in seiner Welt zurechtkommt. Diese Neugier habe ich auf verschiedene Weise gestillt – als Therapeut in eigener Praxis sowie aus Autor und Schriftsteller. Immer wieder versuchte ich, diese beiden Berufungen miteinander zu vereinen. Schon Ende des letzten Jahrtausends entstand so eine Reihe von Selbsthilferatgebern über alternative Heilmethoden: Wie man sich mithilfe von Schwarzkümmel, Rizinus oder Manuka von kleinen alltäglichen Leiden befreit. Oder über: »Die heilende Kraft der Tiere«, »Heilungsgeheimnisse der Naturvölker«, »Das Chakra-Erlebnisbuch«

Mal arbeitete ich mehr therapeutisch, dann wieder mehr als Autor. Ich habe Zeitschriften für Verlage wie Burda, Heinrich Bauer oder Gruner & Jahr entwickelt, war Cheflektor eines kleinen Verlags, führte Mitarbeiter und verantwortete ein Budget von 1,5 Millionen €uro im Jahr.

Auch heute noch entstehen neben meiner Tätigkeit in der Praxis Bücher. Aktuell: »Das Trauma von der Seele schreiben«. Weitere sind in Vorbereitung.

Therapeutische Ausbildung

Seit dem Erhard-Seminar-Training (EST) 1982 bin ich an der Arbeit mit der menschlichen Psyche interessiert. Es folgten viele Jahre intensiver Selbsterfahrung.

Heilpraktiker

Die Erlaubnis zu heilen habe ich 1989 am Gesundheitsamt München erworben. 

Heilpraktische Methoden

Klassische Homöopathie, Bachblüten, Aromatherapie, Tibetische Medizin, Ernährung …

Körpertherapeutische Methoden

Polarity, Fußreflexzonenmassage und Shiatsu habe ich gelernt. Folgende Methoden habe ich am eigenen Leib erfahren: Rolfing, Träger, Craniosakrale Therapie und (biodynamische) Osteopathie. Kum Nye, Tai Chi und Qi Gong habe ich praktiziert. Seit Jahren übe ich regelmäßig Yoga aus.

Energetische Techniken

Neben Polarity habe ich den 3. Grad der Reiki-Einweihungen erhalten.

Meditation

TM (Transzendentale Meditation) war mein Einstieg, Nyingma- und Kagyü-Buddhismus mitsamt zahlreicher Einweihungen und Phowa (Sterbemeditation) folgten. Aktuell genügen mir meine achtsamkeitszentrierten Therapiemethoden und Inquiry (Ridhwan-Schule).

Psychotherapie

Hakomi war meine erste Ausbildung, eine tiefenpsychologische erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie, die auf Achtsamkeit und Gewaltfreiheit basiert.

Aufstellungen

Meine ersten Aufstellungserfahrungen gehen in die 90er Jahre zurück. Wirklich auf den Geschmack gekommen bin ich durch Olaf Jacobsen und sein Freies Aufstellen. Ich habe Bert Hellinger erlebt, mich dem LIP von Wilfried Nelles unterzogen und an Seminaren bei Albrecht Mahr teilgenommen. Bei Franz Ruppert habe ich eine Fortbildung absolviert und mehr als 600 Stunden in seiner Praxis hospitiert. In Supervisionsgruppen habe ich eine Vielzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten der Methoden »Aufstellungen« kennen gelernt und genutzt.

Traumatherapie

Psychotrauma beschäftigt mich seit dem Jahr 2000. Fortbildungen in NARM und Somatic Experiencing haben mir verdeutlicht, wie wesentlich es ist, das Nervensystem in die Behandlung einzubeziehen: um Übererregung und Dissoziation zu vermeiden sowie Co-Regulation zu ermöglichen. Deshalb habe ich mich intensiv mit der Polyvagaltheorie von Stephen Porges vertraut gemacht und eine Fortbildung bei Bonnie Badenoch in Interpersoneller Neurobiologie absolviert.

Ich nehme an den Kongressen von K.-H.Brisch und Michaela Huber teil sowie am Next-Level-Practioner-Program des NICABM-Instituts, in dem sich erfahrene Kliniker wöchentlich zu Themen wie Scham, Wut und Angst miteinander austauschen. Mit dabei Bessel van der Kolk, Peter Levine, Dan Siegel, Pat Ogden, Ellyn Bader, Stan Tatkin und viele andere.

Fortlaufende Weiterbildungen

www.pesi.com, www.nicabm.com, www.soundstrue.com …

Sterbebegleitung

Ich habe eine Ausbildung als Sterbebegleiter am Hospiz Schöneberg abgeschlossen. 

Selbsterfahrung und Supervision

Um der Gefahr vorzubeugen, aufgrund »blinder Flecken« Menschen in ihrer Entwicklung zu behindern, lasse ich mich regelmäßig supervidieren und genieße Selbsterfahrung in den Methoden, die ich auch in meiner Praxis anbiete.