Über den öffentlichen Umgang mit sexuellem Missbrauch |

"Erst kuscheln, dann grapschen" lautet einer der Zwischentitel des dürftigen Berichts über den sexuellen Missbrauch eines Vaters an der eigenen, erst 8-jährigen Tochter. Wozu diese Nachricht? Was soll sie erklären? Allenfalls durch das Nicht-Gesagte bekommt man einen Einblick in den Justizalltag. Keiner fragt, warum die Tochter den Vater immer wieder besucht hat (immerhin hat sie den Missbrauch 5 Jahre ertragen). Niemand fragt, warum die Mutter nichts bemerkt hat. Und die Tat wird öffentlich gemacht. Wer betreut das Kind psychologisch? Wer den Täter? Selbst wenn er gesteht und bestraft wird, löst das noch lange nicht das Problem. Hier geht's zum Artikel in der Rhein-Zeitung, "Vater soll seine Tochter 55 mal missbraucht haben". (Foto © Anna Bauer, WikiCommons)

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