Über das Recht, seine biologische Herkunft zu kennen |

Wegen des Artikels über Embryonenspende skeptisch die neue ZEIT gekauft. Er schafft es tatsächlich, ein wenig die Verwirrung zu zeigen, die durch fremdes Kinder austragen in den Psychen der Beteiligten ausgelöst wird. Was er gar nicht schafft: zeigen, ob bzw. welche Schäden die Kinder davontragen. Man kann es nur hier oder dort erahnen. Sehr schön das Zitat eines Dienstleisters, der mit dem Embryonenhandel seine Brötchen verdient: „Die Kinder sollen froh sein, dass sie am Leben sind.“ Für ihn gehe es nur um die Paare, die unter ihrer Kinderlosigkeit litten. Nun, das ist genau die Frage: Ist es vertretbar, dass Paare ihre Wünsche erfüllen, auch wenn die dabei entstehenden Kinder Schaden davon tragen sollten. Denn die Folgen dieser Art der Fortpflanzung sind ja noch gar nicht erfroscht. Ein tschechischer Reproduktionsmediziner bringt die aktuellen Geisteshaltung zu diesem Thema auf den Punkt: „Warum sollte ein Kind das Recht haben, seine biologische Herkunft zu kennen?“ Aus: „Die gespendeten Kinder“, ZEIT Dossier Nr 40 vom 25.9.2014. 

Wer sich mit den möglichen psychischen Folgen von allen Formen der unnatürlichen Zeugung beschäftigen will, dem sei das Buch „Frühes Trauma“ von Prof. Franz Ruppert ans Herz gelegt.

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