"Psychopillen" lassen das Gehirn schrumpfen |

Eine der wichtigsten Langzeitbeobachtungen förderte unlängst die Tatsache zutage, dass das Leben von Patienten mit Schizophrenie einen deutlich besseren Verlauf nimmt, wenn sie ihre antipsychotischen Medikamente nach spätestens einem Jahr absetzen, als wenn sie die verordneten Neuroleptika weiterhin einnehmen.

Die Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), die wichtigste deutsche Fachvereinigung für Psychiater nahm dieses Thema unlängst ins Programm ihres Jahreskongresses in Berlin auf. Denn es steht zu befürchten, dass Neuroleptika zu einer Schrumpfung (Atrophie) des Gehirns beitragen. Eine finnische Studie bestätigt diese Befürchtung: "Je höher die verabreichte Menge an Antipsychotika, desto gravierender die kognitiven Einbußen" („Schizophrenia Research“, Bd. 158, S. 134).

Mehr dazu in der FAZ vom 25. Januar 2015: "Wenn Psychopillen das Hirn schrumpfen lassen."

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