Onlinetherapie?! |

Lassen wir Internetkriminalität und Abhörmaßnahmen mal außen vor und sagen wir, Menschen, denen es beschissen geht, ist es auch egal, ob ihre intimsten psychischen Sorgen von aller Welt gelesen werden können. Und ok, wer eine tägliche Unterstützungs-SMS braucht, um kein Cannabis mehr zu rauchen, dem sei das gegönnt. Aber zu glauben, man könne solche gravierenden Reaktionen wie Magersucht über einen Onlinechat heilen, der ist schon sehr naiv. Der hat noch nie von Spaltung und Traumaintegration gehört. Mehr über Onlinetherapie im Tagesspiegel vom 18.6.2014, "Immer mehr Menschen werden online behandelt."

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